In den USA bieten, heisst es auf Golem.de, manche Universitäten ganze Vorlesungszyklen als Podcast an - nun hat auch eine deutsche Uni einen ersten Schritt gewagt und bietet entsprechende Mitschnitte an, die teilweise mit synchronisierten Präsentationsfolien unterfüttert werden. Die Universität Osnabrück erprobt als erste deutsche Uni die neues Möglichkeiten des Medieneinsatzes. virtUOS, das Zentrum zur Unterstützung virtueller Lehre der Universität Osnabrück, bietet Vorlesungen nun via Podcast an. “Handy, Laptop, PDA oder MP3-Player: Mit diesen Geräten sind heute die meisten Studierenden ausgestattet. Nicht zuletzt prägen sich auch die Wahrnehmungsweisen und Erwartungen von Studierenden an mediale Inhalte. So ist es heute nicht mehr ungewöhnlich, über ein kleines Display zum Beispiel im Internet zu surfen oder kurze Filme und Videosequenzen zu betrachten.” virtUOS erprobt in Kooperation mit der Fachhochschule Osnabrück im kommenden Semester, ob sich diese Technologie dazu eignet, Lern- und Bildungsprozesse zu erweitern. Mit Sicherheit eignet sich die Technologie dazu liebe Professoren! Als Stundent habe ich mir so etwas immer gewünscht. Musste ich doch häufig feststellen, dass ich beim mitschreiben häufig den Faden beim Stricken verloren habe.
Neben den Tonaufzeichnungen der Vorlesungen gibt es synchronisierte Präsentationsfolien. Beim zweiten Szenario werden gezielt Podcasts für Veranstaltungen entwickelt, die also nicht nur Mitschnitte sind. Weitere Informationen gibt es hier.
14. Juli 2007 um 17:23
Nun hat auch Georg Albrecht sich zu iTunes U und de, fehlenden Angebot deutscher Unis geäußert: http://ipony.de/?p=80