Dez 16

Die Fernsehproduktionsfirma Ringier-TV stellt die Sendungen für SF2/Presse-TV, Sat.1/Pro7 Schweiz sowie Cash-Daily und SI-Web-TV als Podcasts in der Apple-Multimedia-Plattform iTunes zur Verfügung. Es handle sich dabei um insgesamt über 20 Sendegefässe mit 400 Episoden. «Ringier ist damit das erste private Medienunternehmen der Schweiz, das einen eigenen Store im kostenlos für PCs und Macs downloadbaren http://www.itunes.ch betreibt und steht damit auf gleicher Augenhöhe wie ARD und ZDF, BBC, New York Times und Schweizer Fensehen», schreibt der Konzern stolz. Um einen eigenen iTunes-Store zu erhalten, sei es nötig gewesen, eine stabile Streamingstruktur und eine genügende Anzahl publizierter Sendegefässe zu haben, die kontinuierlich um neue Episoden ergänzt werden sollen.

Gleichzeitig gab Ringier-TV bekannt, das zur Zeit eine Spezialsendung für Cash-TV im hochauflösenden HDTV-Format produziert werde. Diese soll im Januar als HD-Podcast in wesentlich höherer Bildqualität erhältlich sein. Die anfänglich für den iPod gedachten Podcasts werden damit sowohl fullscreen- als auch wohnzimmertauglich.


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Dez 16

Der liebe gute Steve Jobs ist ja nicht dumm, wenn es darum geht, seinen „Jüngern“ das Geld aus der Tasche zu ziehen. Der dreisteste Trick ist der mit den Klingeltönen und der funktioniert so: Du kaufst Dir ein Musikstück über iTunes für 99 Cent. Dann kannst Du einen Ausschnitt daraus auswählen und diesen Ausschnitt als Klingelton auf Dein iPhone schieben. Aber dafür musst Du dann noch mal 99 Cent abdrücken. Die kaufst ein und den selben Song also quasi zweimal. Aber es gibt einen Trick, wie man Klingeltöne kostenlos auf das iPhone packen kann: Mit Garageband! Mit dem aktuellen Update diese Woche hat Apple unter anderem auch die Funktion nachgeschoben und optimiert, mit der man ein Musikprojekt, das man auf Garageband selbst angelegt hat, als Klingelton an iTunes senden und dann mit dem iPhone synchronisieren kann. Und das kostet dann nichts. Leider hat Apple aber auch hier eine Beschränkung eingebaut, denn das Musikstück darf nicht länger als 40 Sekunden sein. Und eine weitere Konsequenz: Man braucht einen Apple-Rechner. Wer also einen Windows-PC besitzt, schaut weiterhin in die Röhre.Es ist damit also jetzt zumindest eingeschränkt möglich, kostenlos zusätzliche Klingeltöne auf das iPhone zu packen. Man kann zwar nicht jedes x-beliebige Musikstück oder Töne aus dem Internet benutzen, aber man hat jetzt wenigstens ein bisschen Freiheit. Das iPhone muss Firmwarestand 1.1.2 haben, um Garageband-Töne empfangen und abspielen zu können.

Dez 01

Nicht mehr MTV macht die Stars sondern iTunes, und zwar mit den Werbespots, die den iPod und den iTunes Store bewerben. Wie die Zeitung San Francisco Chronicle ausführt, soll die Band CSS aus Brasilien durch den Song ‘Music is My Hot, Hot Sex’ noch bekannter geworden sein. Dieses Stück ist einem Spot für den iPod touch unterlegt. Vor dem Spot war das Album ‘Cansei de Ser Sexy’ von CSS ein Ladenhüter mit rund 340 Verkäufen pro Woche. Nach dem Spot schnellte diese Zahl auf über 2.000 hoch.

Profitiert haben soll auch die kanadische Band Feist, deren Song ‘1234′ in Spots für den iPod nano Verwendung fand. Fairerweise muss man anmerken, dass Songs von CSS vorinstalliert auf dem Zune von Microsoft ausgeliefert wurden. Dies sind die Titel ‘Alala’ und ‘Let’s Make Love and Listen to Death from Above’ - diesen sogar als Video. Zudem gab es ‘Music is My Hot, Hot Sex’ in einem Spot für den Zune.

Aug 20

Deutsche Verbraucherschützer gehen gegen Apple vor: Der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) hat nach Informationen des Tagesspiegels das Apple-Musikportal iTunes wegen seiner Lizenzbedingungen abgemahnt. Die Verbraucherschützer kritisieren, dass Songs, die man bei iTunes herunterlädt, nur auf dem iPod ohne weitere Zwischenschritte und ohne Qualitätsverlust laufen, nicht aber auf MP3-Playern der Konkurrenz. Zudem behalte sich Apple vor, die Nutzungsbedingungen im Nachhinein zu ändern. Apple wird in der Abmahnung aufgefordert, die Bedingungen nicht mehr zu verwenden. Lässt sich das Unternehmen darauf nicht ein, müsse der Verband klagen. Einzelheiten will der vzbv an diesem Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Berlin mitteilen. Dann wird der Verband auch Abmahnungen gegen weitere Anbieter bekannt geben.

Aug 18

In Kürze startet ein mächtiger Zusammenschluss, um dem bislang führenden Online-Musikdienst iTunes Konkurrenz zu machen. Der weltgrößte Musikkonzern Universal Music Group wird dabei unter anderem die Website des Internetsuchkonzerns Google nutzen, um Lieder ohne speziellen Kopierschutz (Digital Rights Management, DRM) zu verkaufen.

“Für Universal� ist das ein deutlicher Kurswechsel”, sagte Mark Mulligan, Analyst beim Marktforschungsunternehmen Jupiter Research. Partner für den Verkauf der Lieder von ausgewählten Universal-Künstlern ist der Webdienst Gbox. Lieder ohne DRM können nahezu auf jedem Gerät wie MP3-Spielern, iPods und Handys angehört werden und sind beliebig oft kopierbar.

Universal hatte sich bislang immer gegen den Verkauf von Musik ohne DRM ausgesprochen. Zu groß war die Furcht vor möglicher Internetpiraterie. Da Konkurrent EMI jedoch bereits seit April seinen gesamten Katalog ohne DRM verkauft, zieht Universal mit seinem Test nach. Für Google bedeutet die Kooperation ebenfalls Neuland. Bislang hat der Konzern noch mit keinem Musikunternehmen auf diese Art zusammengearbeitet.

Suchen Google-Nutzer in den USA künftig nach bestimmten Universal-Künstlern wie Amy Winehouse, 50 Cent oder Johnny Cash, bekommen sie neben den Ergebnissen einen Hinweis auf Gbox. Ein Klick führt Nutzer zu dem Dienst, wo sie das Lied mit oder ohne DRM für 99 Cent kaufen können.

iTunes außen vor

Starten soll der Test laut Universal ab dem 21. August. “Google ist eine der wichtigsten Quellen für die Suche nach Musik”, begründete ein Universal-Sprecher am Mittwoch die Zusammenarbeit. Der Musikkonzern muss Google jedoch für die Werbeeinblendung bezahlen. Universal will die ungeschützten Musikdateien bis zum 31. Januar 2008 verkaufen. Danach werde der Konzern entscheiden, ob weiter Musikdateien ohne Kopierschutz verkauft werden, sagte der Sprecher. Neben Google und Gbox sind die Ketten Wal-Mart und Best Buy sowie das Webkaufhaus Amazon Partner.

Der führende Anbieter iTunes bleibt außen vor. Der Dienst, der künftig die bei EMI erschienenen John-Lennon-Alben verkauft, liegt mit mehreren Musikkonzernen im Clinch. Die fordern unter anderem flexiblere Preise für Singles anstelle des Festpreises von 99 Cent je Titel.

Von Arndt Ohler (Hamburg)
Quelle: Financial Times Deutschland

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