Nov 28

Apples aktuelle Quicktime-Version, die auch mit iTunes mitgeliefert wird, hat laut dem United States Computer Emergency Readiness Team eine Sicherheitslücke, die es einem Angreifer mit einem manipulierten Header eines RTSP-Datenstroms (Real Time Streaming Protocol) ermöglicht, Schadcode in einem Rechner zu installieren. Dazu wird ein Pufferüberlauf genutzt. Einen Patch von Apple gibt es noch nicht. Bis dahin solle man keine RTSP-Ströme mit Quicktime abspielen und auch Quicktime-Links (Datenendung .qtl) mit Vorsicht behandeln, da diese auch auf einen RTSP-Stream leiten können.


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Nov 22

Die 20-jährige Sängerin Kate Nash eröffnet die neue iTunes Reihe “Fritz Radiokonzert – die iTunes Session”. Dazu kommt sie live nach Berlin und präsentiert Songs aus ihrem Album “Made of Brinks”.

Nov 22

Medienhändler erweitert seinen Musik-Download-Shop um Angebot von Apple iTunes. Ab sofort können iPod- und iPhone-Nutzer beim Internetshop buecher.de auf das Angebot von iTunes, dem Download-Store von Apple, zugreifen. Dieser bietet mehr als sechs Millionen Songs zum Download, 100.000 Podcasts sowie 27.000 Hörbücher. Über einen Reiter auf der Homepage www.buecher.de gelangt der Kunde über eine Titelsuche ganz einfach in den iTunes Store. “Wir sehen die Kooperation mit iTunes als sinnvolle Ergänzung zu unserem bisherigen Download-Angebot” sagt buecher.de-Geschäftsführer Dr. Gerd Robertz. “Für iPod-Benutzer ist ein herkömmlicher Download-Shop nicht sehr bequem zu bedienen. Dieser Zielgruppe bieten wir mit dem Angebot einen nutzerfreundlichen Service.” buecher.de zählt zu den führenden Buch- und Medienshops im Internet in Deutschland. Innerhalb von Deutschland liefert das Unternehmen versandkostenfrei. An der buecher.de GmbH & Co. KG sind die Axel Springer AG, die Holtzbrinck Networks GmbH und die Verlagsgruppe Weltbild GmbH beteiligt. Sitz des Unternehmens ist Augsburg.

Aug 20

Deutsche Verbraucherschützer gehen gegen Apple vor: Der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) hat nach Informationen des Tagesspiegels das Apple-Musikportal iTunes wegen seiner Lizenzbedingungen abgemahnt. Die Verbraucherschützer kritisieren, dass Songs, die man bei iTunes herunterlädt, nur auf dem iPod ohne weitere Zwischenschritte und ohne Qualitätsverlust laufen, nicht aber auf MP3-Playern der Konkurrenz. Zudem behalte sich Apple vor, die Nutzungsbedingungen im Nachhinein zu ändern. Apple wird in der Abmahnung aufgefordert, die Bedingungen nicht mehr zu verwenden. Lässt sich das Unternehmen darauf nicht ein, müsse der Verband klagen. Einzelheiten will der vzbv an diesem Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Berlin mitteilen. Dann wird der Verband auch Abmahnungen gegen weitere Anbieter bekannt geben.

Aug 18

In Kürze startet ein mächtiger Zusammenschluss, um dem bislang führenden Online-Musikdienst iTunes Konkurrenz zu machen. Der weltgrößte Musikkonzern Universal Music Group wird dabei unter anderem die Website des Internetsuchkonzerns Google nutzen, um Lieder ohne speziellen Kopierschutz (Digital Rights Management, DRM) zu verkaufen.

“Für Universal� ist das ein deutlicher Kurswechsel”, sagte Mark Mulligan, Analyst beim Marktforschungsunternehmen Jupiter Research. Partner für den Verkauf der Lieder von ausgewählten Universal-Künstlern ist der Webdienst Gbox. Lieder ohne DRM können nahezu auf jedem Gerät wie MP3-Spielern, iPods und Handys angehört werden und sind beliebig oft kopierbar.

Universal hatte sich bislang immer gegen den Verkauf von Musik ohne DRM ausgesprochen. Zu groß war die Furcht vor möglicher Internetpiraterie. Da Konkurrent EMI jedoch bereits seit April seinen gesamten Katalog ohne DRM verkauft, zieht Universal mit seinem Test nach. Für Google bedeutet die Kooperation ebenfalls Neuland. Bislang hat der Konzern noch mit keinem Musikunternehmen auf diese Art zusammengearbeitet.

Suchen Google-Nutzer in den USA künftig nach bestimmten Universal-Künstlern wie Amy Winehouse, 50 Cent oder Johnny Cash, bekommen sie neben den Ergebnissen einen Hinweis auf Gbox. Ein Klick führt Nutzer zu dem Dienst, wo sie das Lied mit oder ohne DRM für 99 Cent kaufen können.

iTunes außen vor

Starten soll der Test laut Universal ab dem 21. August. “Google ist eine der wichtigsten Quellen für die Suche nach Musik”, begründete ein Universal-Sprecher am Mittwoch die Zusammenarbeit. Der Musikkonzern muss Google jedoch für die Werbeeinblendung bezahlen. Universal will die ungeschützten Musikdateien bis zum 31. Januar 2008 verkaufen. Danach werde der Konzern entscheiden, ob weiter Musikdateien ohne Kopierschutz verkauft werden, sagte der Sprecher. Neben Google und Gbox sind die Ketten Wal-Mart und Best Buy sowie das Webkaufhaus Amazon Partner.

Der führende Anbieter iTunes bleibt außen vor. Der Dienst, der künftig die bei EMI erschienenen John-Lennon-Alben verkauft, liegt mit mehreren Musikkonzernen im Clinch. Die fordern unter anderem flexiblere Preise für Singles anstelle des Festpreises von 99 Cent je Titel.

Von Arndt Ohler (Hamburg)
Quelle: Financial Times Deutschland

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